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Klairmont Collections in Chicago

by tmueller

Während auf der Chicago Motor Show die neuesten Modelle der Automobilhersteller gezeigt wurden, zeigte der Stand der in Chicago ansässigen Oldtimer Sammlung Klairmont Kollections fünf außergewöhnliche Modelle. Die gesamte Sammlung umfasst rund 300 Oldtimer, die auf über 100.000 Quadratmetern ausgestellt sind. Die not-for-profit Organisation hatte einige ganz besondere Konzepte auf der Motor Show gezeigt.

Besonders auffällig unter den ausgestellten Exoten ist der Studebaker „Ice Princess“ (Eisprinzessin) XF58. Dieses Einzelstück hat einen 8,2 Liter Cadillac V8 Motor, der ungefähr eine Leistung von unvorstellbaren 400 PS erzeugt. Die futuristische Karosserieform wird durch unzählige Details gekrönt, wie die Heckflügel oder auch die hervorragenden Doppelscheinwerfer an der Front, die von einer flügelartigen Halterung getragen werden. Der Innenraum ist in Gold gestaltet.

1954 wurde auf der New York Motorama Show die von General Motors gebaute Chevrolet Corvette Nomad Studie gezeigt. Sie sollte zeigen, wie eine Corvette als Kombi aussehen könnte. Das originale Fahrzeug wurde damals zerstört und bei dem gezeigten Fahrzeug handelt es sich um eines der vielen nachbauten, die heute existieren. Zum Zwecke der Demonstration für die Nachwelt sicherlich sinnvoll.

Rolls-Royce wurde schon immer mit Luxus und Eleganz verbunden. Aber der auf dem Stand von Klairmond Kollections ausgestellte 1984er Rolls Royce Silver Spur brauchte fast ein Jahr, bis er in seiner vollen Pracht erschien. Eine Luxus Firma in Florida mit dem Namen Diamond Club wollte in einem ganz besonderen Glanz vorfahren und verzierte den Rolls Royce mit über einer Million Swarovski Steinen.

Bereits im letzten Jahr machte der Golden Sahara auf dem Genfer Automobilsalon von sich Reden. Goodyear hatte die leuchtenden Reifen rekonstruiert und im Zuge der abgeschlossenen Restauration des Fahrzeugs präsentiert. Der Golden Sahara II basiert auf einem Lincoln Capri Baujahr 1953. Das Design dieses Custom Cars stammt von George Barris, der auch das Batmobile in den 60er Jahren gestaltete. Aufgebaut wurde das Einzelstück 1956 in einer Werkstatt in Ohio und kostete damals über 75.000 Dollar, was heute einem Wert von einer Dreiviertel-Millionen Dollar entspricht.

Technisch betrachtet war der Golden Sahara II seiner Zeit weit voraus. Das Cockpit ähnelte einem Flugzeug Cockpit. Gesteuert wurde das Fahrzeug über einen Steuerknüppel. Bremsen und Beschleunigen konnte der Fahrer über eine Fernsteuerung. Über diese konnte auch der Motor gestartet werden. Ein eingebauter Schwarz-Weiß-Fernseher, Kühlschrank und ein Couchartiger Frontsitz sollten für Komfort sorgen.

Fotos: ©Klairmont Kollections

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